Wiedereinstieg ins Training

 

 

Aufgrund eines gesundheitlichen Problems musste ich kurz nach dem Zeitfahren im Krauchtal eine leichte Pause vom Training nehmen. Diese wurde durch meine Semesterprüfungen ein wenig verlängert. Solche Trainingsunterbrüche sind nie wünschenswert und meist ungemütlich. Jedoch weiss ich, dass die Entwicklung als Athlet nicht nur linear nach oben geht.  Nun sind alle Prüfungen vorbei, ich fühle mich wieder fit und bin motiviert anzugreifen. 
Seit letztem Montag befinde ich mich wieder im Aufbautraining hinsichtlich der Schweizer Meisterschaft vom 15. August in Uri. 
Ich setzte alles daran an diesem Tag in der besten Form an der Startlinie zu stehen und ein gutes Ergebnis zu erzielen! 


Zeitfahren Krauchtal

 

Am Sonntag dem 2. Mai stand endlich wieder einmal ein offizieller Wettkampf auf dem Programm. Ein Zeitfahren über 17.5 Kilometer im Krauchtal (Boll). Der erste Teil der Strecke ist meist flach, der zweite Teil dann steigend mit Rampen bis zu knapp 10%. 
Mein Ziel war es meine gute Radform zu bestätigen und mit dem neuen Zeitfahrrad ein erstes gutes Wettkampfgefühl zu gewinnen. 
Beim Einfahren regnete es noch leicht, allerdings konnte ich dann bei trockenen Bedingungen starten. Das Gefühl war während des ganzen Rennens ziemlich gut und ich konnte Druck auf die Pedale ausüben. Nach gut 28 Minuten erreichte ich das Ziel. Damit platzierte ich mich in meiner Kategorie auf dem dritten Platz. 


Testwoche März/April

 

Nach einem intensiven und qualitativ gutem Winter stand Ende März resp. Anfangs April eine Testwoche an. Am Dienstag absolvierte ich auf dem Rad den PPD-Test. Dieser läuft wie folgt ab:
- 20 Sek All-Out Sprint

- 3min All-Out

- 6min All-Out

- 12min All-Out

Den Test absolvierte ich auf dem Strassenrad an drei verschiedenen Steigungen. Anhand der Watt- und Pulsdaten konnte mein Trainer anschliessend die Ergebnisse auswerten. Durch das Programm erhielten wir genaue Angaben, wie hoch meine Vo2Max (maximale Sauerstoffaufnahme), meine VLamax (Laktatbildungsrate) und meine Schwelle ist. Obwohl ich mich während des ganzen Tests nicht sehr gut fühlte und nicht die Wattwerte fuhr, welche ich mir vorstellte, ist das Ergebnis sehr befriedigend! Mit nur 6 Stunden Radtraining pro Woche habe ich Werte erzielt, mit denen ich mit einigen Radfahrern ohne Problem mithalten kann. Wieder einmal gilt also: Qualität vor Quantität. 


Drei Tage nach dem PPD-Test ging es auf die 400m-Bahn im Lachenstadion in Thun. Dort drehte ich 12.5 Runden (=5km). Drei Kilometer lang pacte mich mein Trainer, was mir sehr halft, da ich dadurch meine Kräfte richtig einsetzen konnte. Zum Schluss reichte es für eine Endzeit von 16 Minuten 46 Sekunden. Formmässig bin ich sicherlich  noch nicht auf dem Höhepunkt, jedoch zeigt dieser 5km-Lauf, dass ich mich auf dem richtigen Weg befinde.