Schnelle 10 Kilometer auf einem coupierten Kurs

 

Eine Woche nach der Duathlon Schweizermeisterschaft über die Mitteldistanz stand bereits der nächste Wettkampf auf dem Plan. Diesmal waren es 10 Kilometer, gespickt mit gut 80 Höhenmeter & einem giftigen Anstieg. Da meine Beine noch nicht top frisch waren entschied ich mit meinem Trainer das Rennen eher passiv anzugehen. 

 

Nach einem guten Einlaufen & einem doch etwas zu schnellen Start fand ich einen guten Rennrhythmus. Flach war es nie wirklich, entweder war es leicht ansteigend oder leicht abfallend. Die Beine fühlten sich nicht sehr gut an & die vielen Rhythmuswechsel gaben mir ein schlechtes Gefühl. Zeitlich war ich allerdings immer sehr gut unterwegs, dies gab mir viel Vertrauen. 

 

Nach dem Wendepunkt bei knapp der Hälfte forcierte ich mein Tempo & ging ans Limit. Die beiden letzten Kilometer konnte ich mich nochmals richtig quälen. Nach 35 Minuten 19 Sekunden erreichte ich das Ziel. Eine solche Zeit auf einer solche Strecke  hätte ich nicht erwartet. Meine Bestzeit aus dem Frühjahr (36:13) verbesserte ich somit deutlich! 

Nun arbeite ich noch ein wenig an meiner Laufform bevor der Greifensee-Lauf in Uster stattfindet. Dort starte ich über die 17.9 Kilometer.

Anschliessend habe ich als letztes Saisonziel 10 Kilometer flach im Training zu laufen. Die Zielzeit liegt bei 34:50. Es wäre das erste Mal, dass ich 10 Kilometer unter 35 Minuten laufen würde, was mir sehr viel bedeuten würde!

 

 

Duathlon - SM 

 

Letzen Sonntag fand der erste ( & letzte) Duathlon in dieser Saison statt. Es war gleichzeitig die Schweizermeisterschaft über die Mitteldistanz. Bei garstigen Temperaturen ging es um 14:30 Uhr in Apples (VD) an den Start. 

Der erste Run über 10 Kilometer war sehr coupiert.  Ich brauchte rund 5 Kilometer um richtig in das Rennen zu finden. Beim letzten langen Anstieg vor der Wechselzone konnte ich zu einer Gruppe vor mir aufschliessen. Nach 37 Minuten 30 Sekunden (10 Kilometer mit 160 Höhenmeter) erreichte ich die Wechselzone.

 

Nach einem sehr schlechten Wechsel auf das Rad, verlor ich meine Gruppe leider gleich wieder. Somit musste ich die 43 Kilometer auf dem Rad grösstenteils alleine fahren. Insgesamt galt es 4 Runden à 10.7 Kilometer zu absolvieren. Jeweils am Ende der Runde hatte es einen etwas längeren, aber sehr rhythmischen Aufstieg. In diesem zeigte ich meine Stärke am Berg & machte Rang um Rang gut. Nach 1h 7 Min schlüpfte ich wiederum in die Laufschuhe. 

 

Bereits im letzten Aufstieg auf dem Rad bemerkte ich, wie meine Energiespeicher ein wenig nachliessen. Ich gab mir einen Kilometer Zeit beim zweiten Run, um den Rhythmus zu finden. Die abschliessenden 6.5 Kilometer (mit 85 Höhenmeter) waren aber trotzdem brutal hart. 
Zum Schluss konnte ich die letzte Attacke von meinem "Erz-Rivalen" Valentin Gutknecht leider nicht mitgehen & musste ihm den "Internen Sieg" überlassen.  Ich erreicht das Ziel nach 2h 15 Minuten. 
Aus irgendeinem Grund wurde ich bei der Elite kategorisiert. Dort resultierte für mich ein 9. Rang. 
Mit meiner Perfomance bin ich ganz zu frieden. Läuferisch ist die Form recht gut, bedenke man, dass ich im April noch das Band am Knöchel anriss...


Ich freue mich nun in einer Woche auf den 10km in Sarnen & bis dahin werde ich meinen Muskelkater auskurieren. 

 

Strava: 
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Erneute PB über 10km:

 

Am Sonntag, dem 23. Februar fand in Payerne der "10km de  Payerne" statt. Eine flache & sehr schnelle Strecke lockte viele Läufer nach Payerne. Meine Vorbereitung auf das Rennen waren allerdings nur mässig. Ich verbrach eine Woche im Engadin, wo ich fiel auf den Ski's war & bis auf eine schnellere Einheit nur sehr lockere Trainings absolvierte. Meine Motivation minderte dies allerdings überhaupt nicht! 
Der Start war sehr hektisch & ich musste mir erst einmal Platz schaffen. Nach einem etwas zu schnellen ersten Kilometer fand ich einen guten Rhythmus. Leider erwischte ich keine Gruppe & so musste ich bei der zweiten von drei Runden alleine gegen den Seiten - & später Gegenwind kämpfen. Bei Kilometer acht schloss ich zu einer Gruppe auf. Diese war mir allerdings dann wiederum zu langsam & ich kämpfte mich weiter nach vorne. Nach nochmals einem schnellen letzten Kilometer erreichte ich nach 36min13sek das Ziel. Dies bedeutet dass ich meine PB vom Januar um eine Minute verbessern konnte!

Der 10km-Lauf in Payerne war eine weitere Bestätigung, dass meine Laufform immer besser wird. Den Höhepunkt habe ich noch nicht erreicht, umso mehr freue ich mich auf weiter schnelle Läufe dieses Jahr. Die Radform wird Anfangs März mittels eines CP-Tests ebenfalls geprüft, damit wir mit einem guten Gefühl in die letzten zwei Blocks vor dem Saisonstart starten können. 

Trainingslager Ascona:

 

Für eine Woche bin ich ins Tessin gereist, um dort  den ersten intensiven Block zu absolvieren. Da ich Student bin lag für mich ein Trainingslager auf Gran Canaria oder auf Lanzarote nicht im Budget. Das Tessin bietet aber eine super Alternative! 15' vom Appartment aus hatte es eine 400m-Bahn, ein paar knackige Aufstiege für mit dem Rad hatte es ebenfalls. So konnte ich ein paar super intensive, wie aber auch exzessive Trainings draussen absolvieren. Das Schöne daran war auch, sich nur auch den Sport zu konzentrieren. Dadurch werden die Einheiten nochmals besser als im Alltag. Die Woche rundete ich wieder zu Hause mit einer längeren Ausfahrt mit den Jungs vom RSC ab, was (wie immer) sehr viel Spass gemacht hat. 


10km Testlauf Run&Walk Bern:

 

Letzten Sonntag stand der erste Testlauf im Jahr 2020 auf dem Programm (erstes Mal nicht mehr Kategorie U20).  Auf der (fast) flachen Strecke in Bern wollte ich ein schnelles Rennen machen & eine neue PB laufen. Start & Ziel befinden sich in der Schönau, der Wendepunkt nach 5km ist beim Muribad. Der Belag ist fast alles Naturstrasse, was nicht ganz optimal ist, doch davon lies ich mich nicht beirren. Ich startete gut & suchte schnell meinen Rhythmus. Nach Rennhälfte war ich genau auf Kurs für mein Mindestziel, einer Zielzeit von 37Min30sek. 3km vor dem Ziel wollte ich das Tempo nochmals erhöhen, dies gelang mir allerdings erst auf dem letzten Kilometer. Dass ich diesen letzten "Kick" erst auf dem letzten Kilometer entfachen konnte, liegt daran,  dass ich noch nicht viele Laufbelastungen absolviert habe. Mit der Zielzeit von 37Min11sek (13. Rang) bin ich zu frieden. 
Leider  hat es mich anschliessend an den Wettkampf vier Tage ins Bett  gelegt. Nun fühle ich mich allerdings gut erholt & bereit für ein paar gute Trainingstage im Tessin ab nächsten Sonntag.